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IALE-D Jahrestagung 5. bis 7. September 2018 an der Leibniz Universität Hannover


Übersicht zu den Fachsitzungen:


Fachsitzungen zum Themenblock: Landschaftswandel verstehen:


Fachsitzung 1:
Multidisziplinäre Wissenslücken und Ansätze für Assessments von Ökosystemen und ihren Leistungen auf Bundesland-Ebene 

Leitung: Bastian Steinhoff-Knopp, Christian Albert, Benjamin Burkhard, Jörg Dietrich, Kristian Förster


Die Erfassung und Bewertung von Ökosystemleistungen (oftmals im Rahmen sog. Ökosystem Assessments) kann dazu beitragen, die Vielfalt und Bedeutung verschiedener Leistungen von Ökosystemen und ihre Nutzen für Menschen sichtbar zu machen. Um ein breites Spektrum von Ökosystemleistungen sowie deren Beiträge zu menschlichem Wohlergehen berücksichtigen zu können, sind solche Assessments in der Regel multi- bis transdisziplinär angelegt. Bestehende Assessments fokussieren oftmals auf die lokale bis regionale Ebene (Gemeinden, Stadtregionen) oder werden auf nationaler Ebene vorgenommen. Seltener werden Assessments auf der mesoskaligen Ebene (bspw. Flusseinzugsgebiete oder Bundesländer in Deutschland) durchgeführt. Assessments von Ökosystemen und ihren Leistungen auf der Ebene der Bundesländer könnten als Bindeglieder zwischen den Bewertungen der über- und untergeordneten Ebene eine wichtige Ergänzung darstellen. Entsprechende Assessments könnten beispielsweise in der Politikberatung, der räumlichen Planung und der Kommunikation von Umweltkonflikten eingesetzt werden.


Fachsitzungen zum Themenblock: Landschaftswandel planen:


Fachsitzung 2:
Naturbasierte Lösungen und nachhaltige Landschaftsentwicklung: Was? Wie? und Warum? 

Leitung: Mario Brillinger, Sarah Gottwald, Jennifer Henze, Paulina Guerrero, Rodrigo Caracciolo Martins, Christian Albert


Naturbasierte Lösungen bezeichnen Maßnahmen, die ökologische Prozesse nutzen, um gesellschaftliche Herausforderungen auf nachhaltige Weise zu bewältigen. In der Planung und der Governance für eine nachhaltige Landschaftsentwicklung können eine Vielzahl solcher Maßnahmen berücksichtigt werden, bspw. die Revitalisierung von Flussauen zur Minderung von Hochwasserspitzen im Unterlauf oder die Erhaltung und Renaturierung von Mooren als Speicher von Treibhausgasen. Während die als naturbasierte Lösungen diskutierten Maßnahmen häufig inhaltlich nicht neu sind, bietet das aktuelle Interesse an dem Konzept neue Möglichkeiten, die Erfahrungen aus unterschiedlichen relevanten Disziplinen und Sektoren zusammen zu bringen und insb. die Wirkungen und den Zusatznutzen von naturbasierten Maßnahmen genauer zu erfassen und zu bewerten. Das Ziel dieser Fachsitzung soll darin bestehen, eine disziplin- und sektorübergreifende Diskussion darüber zu beginnen, wie naturbasierte Lösungen definiert, im Hinblick auf ihre Wirkungen evaluiert, erfolgreich geplant und in der Praxis realisiert werden könnten. Folgende Fragen sollen dabei diskutiert werden:

  • Wie sollten naturbasierte Lösungen im deutschen Kontext definiert und charakterisiert werden?
  • Welche Erkenntnisse und Wissenslücken zur ökologischen, ökonomischen und sozialen Wirksamkeit naturbasierter Lösungen bestehen?

Fachsitzung 3:
Für eine Landschaftsplanung der Zukunft: Herausforderungen, Innovation und Forschungsbedarf

Leitung: Felix Neuendorf, Johannes Hermes, Christian Albert, Christina von Haaren


Seit der Institutionalisierung der Landschaftsplanung in den 1970er Jahren hat sich diese fortlaufend weiterentwickelt. Sowohl die Theorie der Landschaftsplanung (bspw. durch eine stärkere Betonung von Partizipation), als auch die Methoden der Planung sind gekennzeichnet von einer kontinuierlichen Fortentwicklung. Mit technischen Innovationen wie der Weiterentwicklung von Umweltsensoren, Fernerkundungsverfahren, interaktiven Werkzeugen zur Öffentlichkeitsbeteiligung und räumlichen Entscheidungsunterstützungssystemen bieten sich eine Vielzahl neuer Möglichkeiten für die Landschaftsplanung, um wissenschaftlich fundiertes und praxisrelevantes Wissen für Planungs- und Entscheidungsprozesse zur Verfügung zu stellen. Neue Konzepte wie Ökosystemleistungen und grüne Infrastrukturen und die Erfassung und Kommunikation von Unsicherheiten stellen weitere konzeptionell-methodische Innovationen in der Landschaftsplanung dar. 

Ziel dieser Session soll es sein, anhand von Fallbeispielen aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die Landschaftsplanung zu identifizieren, innovative Lösungsansätze aufzuzeigen und daraus resultierende Chancen für eine sichere Aufstellung der Landschaftsplanung zu diskutieren. Mögliche Fragestellungen, denen sich Beiträge dieser Session widmen könnten, sind:

  • Welche besonderen Herausforderungen bestehen für die Landschaftsplanung aktuell?
  • Welche Optionen bestehen zur Integration neuer Ansätze und Konzepte wie der Ökosystemleistungen und der grünen Infrastruktur?
  • Wie können Unsicherheiten in der Landschaftsplanung zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen adäquat erfasst und  integriert werden?
  • Inwieweit sollte das Instrumentarium der Landschaftsplanung fortgeschrieben werden?
  • Welche Effekte hat die Landschaftsplanung auf Diskussions- und Entscheidungsprozesse?

Angestrebte Ergebnisse:

Möglichkeiten zur weiteren Nutzung der Ergebnisse der Fachsitzung werden mit den Teilnehmenden diskutiert. Denkbar ist die Erstellung eines gemeinsamen Thesenpapiers und/oder der Einreichung der Beiträge in einer Sonderausgabe einer Fachzeitschrift, bspw. bei Landscape Online.


Fachsitzung 4:
Place Branding – Ansätze zu einem kulturlandschaftsbasierten Branding von Regionen 

Leitung: Daniela Kempa, Sylvia Herrmann, Birgit Böhm

 

Landschaftsqualität und die damit verbundene Lebensqualität werden zu einem immer wichtigeren Standortfaktor im Wettbewerb der europäischen Regionen. Um diese „weichen“ Standortfaktoren gezielt für das eigene Image nutzen zu können, fehlt jedoch häufig eine systematische Analyse der Landschaftsqualitäten und deren  Kommunikation in die Bevölkerung. Denn erst wenn die ortsansässige Bevölkerung sich mit ihrer Kulturlandschaft identifiziert, um deren Qualitäten weiß und diese erhält, kann auch ein entsprechendes Außenbild/ Image erzeugt bzw. aufgebaut werden. 

Dieses Ziel wird im Projekt Regiobranding verfolgt. Unter einem Branding versteht man im Allgemeinen die Entwicklung von Alleinstellungsmerkmalen im Wettbewerb von Produkten, Marken und Orten, wobei spezielle Qualitäten herausgestellt werden. Das besondere an der neuen Form des Regiobrandings ist die Verknüpfung von Landschaftsqualitäten mit dem regionalen Selbstbild zu einem identitätsstiftenden nachhaltigem „Kulturlandschafts-Branding“. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Ausgestaltung des Prozesses und dessen Anwendbarkeit in teils sehr unterschiedlich aufgestellten Regionen. Um diesen Unterschieden methodisch Rechnung zu tragen werden neben der Kulturlandschaft selbst auch  ihre Wechselwirkungen zu den siedlungs-, wirtschafts- und sozialstrukturellen Potenzialen in den Blick genommen.

In der geplanten Fachsitzung können Prozessbeobachtungen, Methodenentwicklungen  sowie praktische Beispiele vorgestellt werden, die sich mit der Inwertsetzung von Kulturlandschaftsqualitäten beschäftigen und deren Nutzung in der Regionalentwicklung und/ oder im Sinne eines Place Brandings. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Darstellung der Prozesse, ihrer zeitlichen Abfolge und angewendeten Methoden. Ziel der Sitzung ist ein lebhafter Austausch zu den Themen Place Branding, regionale Identitäten und Imagebildung von Regionen, um einen besseren Überblick über den Stand des Wissens in Deutschland zu erlangen. Gleichzeitig soll auch die Anwendbarkeit der Prozesse für Regionen mitgedacht und diskutiert werden. Zielgruppe sind WissenschaftlerInnen aller Fachdisziplinen, die sich mit diesen Themen beschäftigen und interessierte Praktiker. 


Fachsitzung 5: 
Stadtgrün im Wandel – Planungsstrategien und Managementansätze 

Leitung: Stefan Rüter, Meike Levin-Keitel


Die Entwicklung von qualitativ hochwertigen Grünflächen im urbanen Raum gewinnt zunehmend an Bedeutung. Grünflächen erfüllen wichtige soziale Funktionen als Lebens-, Kommunikations- und Aufenthaltsorte für die Bevölkerung. Stadtgrün dient zudem als Lebensraum für zahlreiche, z.T. gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Darüber hinaus tragen Grünflächen zur Verbesserung des Bioklimas und zur Ästhetik unserer Städte bei und leisten einen wertvollen Beitrag zum Wohlbefinden und zur Gesundheit des Menschen. Sie sind integraler Bestandteil lebenswerter Städte und wichtiger ökonomischer, ideeller und kultureller Ankerpunkt im stark verdichteten urbanen Raum. Den steigenden Anforderungen an die Qualität von Grünflächen stehen häufig sinkende Mittel für die Planung und Gestaltung entgegen. Gefordert werden daher eine Trendumkehr und ein Paradigmenwechsel im Umgang mit Stadtgrün. Um die ökologischen, sozialen, ästhetischen und gesundheitlichen Funktionen zu erhalten oder neu zu entwickeln bedarf es integrierter Planungs- und Managementansätze. Hierbei sind fach- und ressortübergreifende Konzepte erforderlich, welche sich nicht ausschließlich an die lokale Verwaltung richten, sondern eine Vielzahl an Akteuren im Stadtgebiet mit einschließen. Ziel der Fachsitzung ist es, aktuelle Methoden und Fallbeispiele zur Analyse, Planung und Gestaltung von städtischen Grünflächen aus Forschung und Praxis zu diskutieren. Thematisiert werden u.a. Ansätze zur Analyse von Biodiversität, Ökosystemleistungen und dynamischen sozial-ökologischen Systemen im urbanen Raum.


Fachsitzungen zum Themenblock: Landschaftswandel realisieren:


Fachsitzung 6:
Stadt-Land-Verflechtungen – Interaktionen, Prozesse und Funktionen

Leitung: Werner Rolf, Tobias Plieninger


Die Funktionen von Landschaften in ländlichen Gebieten sind divers. Sie sind nicht nur Lebens- und Wirtschaftsraum der ländlichen Bevölkerung und dienen Organismen als Naturraum, sondern übernehmen auch eine wesentliche Versorgungsfunktion für den urbanen Raum, wie z.B. zur Nahrungsmittelsicherung, als Rohstoffproduzent und zur Energieerzeugung oder auch als Erholungslandschaften. Darüber hinaus stellen sie vielfältige regulierende Funktionen bereit, z.B. zum Klima- und Wasserhaushalt. Die Landwirtschaft ist hierbei einer der flächenwirksamsten Landnutzer und nimmt bei diesen Verflechtungsprozessen eine besondere Rolle ein. Da hierbei Interaktionen auf Akteursebene wichtig sind, können transdisziplinäre Ansätze helfen, unterschiedliche Interessen und Konflikte zu berücksichtigen, Synergien, integrative Ansätze und multifunktionalen Konzepte entwickeln, um die Nahrungsmittelproduktion mit der Erhaltung der Biodiversität, Ökosystemleistungen und weiteren gesellschaftlichen Nutzen in Einklang zu bringen. Die Fachsitzung möchte Ansätze und Fallbeispiele aus Forschung und Praxis diskutieren, die sich mit Prozessen, Funktionen und Interaktionen zwischen Stadt und Land auseinandersetzen und hierbei einen Fokus auf landwirtschaftliche Systeme legen. Hierzu zählen beispielsweise Kooperationsmodelle zum nachhaltigen Landschaftsmanagement und zur Nahrungsmittelproduktion, innovative Ansätze zum Erhalt und zur Entwicklung traditioneller Kulturlandschaften oder weitere Ausprägungen peri-urbaner Landwirtschaft.


Fachsitzung 7:
Agroökologie/Agrarökologie in der Landschaftsökologie - eine Standortbestimmung

Leitung: Tillmann Buttschardt, Cornelia Steinhäuser, Jenny Schmidt, Viola Krone


Die industriell ausgerichtete Landwirtschaft, die immer stärker auf Technisierung, Beschleunigung, Homogenisierung, Überdünung und Verwendung von Agrochemikalien Landschaften in einer Form verändert und degradiert, wird als wesentlicher Treiber für den nunmehr abgesicherten eklatanten Rückgang der Biodiversität verantwortlich gemacht. Zudem empört er viele Menschen. Neben der Energie- und Verkehrswende ist häufig auch von der Ernährungswende die Rede. Dass diese ohne eine fundamentale Neuorientierung landwirtschaftlicher Praxis undenkbar ist, zeigt auf, in wie weit Gesellschaft und Umwelt miteinander verbunden sind. Landwirtschaft wird so mehr und mehr auch zur sozialen Frage. Diese Verwebungen adressiert das Konzept der Agroökologie/Agrarökologie, welches international als Wissenschaft, Praxis oder Bewegung verstanden wird. In Deutschland ist die Agrarökologie vor allem als Wissenschaft verortet, während die Praxis eher dem Bio-/Ökolandbau und den sogenannten Labelorganisationen, wie Bioland, Naturland oder Demeter zugeordnet wird. Neuere Strömungen wie CSA oder SoLaWi beziehen jedoch auch Aspekte der Agrarökologie/Agroökologie als Bewegung mit ein. International adressiert das Konzept der Agroökologie/Agrarökologie das Ernährungssystem als Ganzes, beginnend mit einer kreislauforientierten Bodenbewirtschaftung bis hin zur gesellschaftlichen Organisation, welche kritisch ist gegenüber Agrarkonzernen und eintritt für eine bäuerliche Landwirtschaft, welche souverän ist. Hinzu kommt die Loslösung von der Abhängigkeit von fossilen Ressourcen, Erdöl und Chemie, dagegen die Integration von Kreisläufen, Nützlingen und funktionellen Arten befürwortet sowie eine Kreislaufwirtschaft anstrebt, welche streng an Flächenrelationen orientiert ist und Nährstoffimporte minimiert.

Wir möchten in dieser Fachsitzung eine Standortbestimmung der Agroökologie/Agrarökologie in der Landschaftsökologie vornehmen, denn immerhin sind 53% der Bodenfläche Deutschlands landwirtschaftlich genutzt.

Wir möchten einen möglichst breiten AdressatInnenkreis ansprechen, der vielleicht - bei großer Nachfrage auch in Kurzvorträgen - ein umfassendes Bild der agroökologischen/agrarökologischen Forschung, Praktiken und Bewegungen in der Landschaftsökologie abdeckt. 


Fachsitzung 8:
Akteure und der Wandel von Kulturlandschaften: Prozesse analysieren, initiieren und vermitteln 

Leitung: Sylvia Herrmann, Christiane Meyer, Jens Ibendorf

 

Bedingt durch die Intensivierung der Landbewirtschaftung, die zunehmende Versiegelung von Flächen, die demografischen Veränderungen, aber auch durch den Klimawandel oder die Nutzungsaufgabe befinden sich Kulturlandschaften seit Jahren in rasanter Veränderung. Dieser Wandel wird häufig primär aus landschaftsökologischer und/oder ressourcenbezogener Sicht betrachtet. Kulturlandschaften werden aber vor allem durch den Menschen geprägt und ihr Fortbestand unterliegt daher stark dem menschlichen Einfluss. Heutige Wahrnehmung von Kulturlandschaften, Bedeutungszuweisungen und Werthaltungen müssen stärker in den Mittelpunkt der Forschung und Planung gerückt werden, ebenso wie die Möglichkeiten der Gestaltung und zukünftigen Entwicklung von Kulturlandschaften.

Folgenden Fragen müssen dazu beantwortet werden:

  • Wie nehmen unterschiedliche Akteure die Kulturlandschaft wahr?
  • Wie kann die akteursbezogene Wertschätzung von Kulturlandschaft ermittelt werden?
  • Wie können Prozesse zur Wertschätzung von Kulturlandschaften initiiert werden?
  • Welche Methoden zur Wissensvermittlung werden dazu benötigt?

Dazu können Prozessbeobachtungen, Methodenentwicklungen, Beteiligungsformate sowie praktische Beispiele vorgestellt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Analyse und Vermittlung für unterschiedliche Ziel- bzw. Akteursgruppen. Die Vorstellung innovativer Formate des Wissenstransfers und der Aktivierung von Akteuren sind besonders erwünscht.


Weitere Fachsitzungen:  


Fachsitzung 9:
Arbeitskreis Ökosystemleistungen 

Leitung: Marion Kruse


Wie in den vergangenen Jahren besteht auch für diese Jahrestagung die Möglichkeit im Rahmen der Arbeitsgruppe Ökosystemleistungen neue Projekte, Projektergebnisse, aber auch aktuelle Publikationen, Methoden sowie Software & Tools rund um das Thema Ökosystemleistungen vorzustellen und zu diskutieren. Die Arbeitsgruppe ist offen für neue Mitglieder und deren Beiträge. 


Fachsitzung 10:
Data Science in Umweltforschung, Planung und Bewertung

Leitung: Angela Lausch 


Umweltforschung, Landschaftsplanung sowie Landschaftsbewertung sind essential, um die Gesundheit, Stabilität sowie Resillience unserer Landschaften zu schützen. Jedoch sind die Interaktionen zwischen den Treibern, Stress, Störungen und Ecosystem Funktionen enorm komplex, multidimensional, oftmals nicht linear und nur in wenigen Teilen verstanden. In Umweltforschung, Planung und Bewertung existieren eine Vielzahl von lang etablierten und standardisierten Verfahren, welche jedoch oftmals nicht den zukünftigen Erfordernissen der Informations-und digitalen Wissensverarbeitung des 21 Jahrhunderts entsprechen. Im Symposium wird der neue Arbeitskreis „Data Science in Umweltforschung, Planung und Bewertung“ vorgestellt. Es soll diskutiert werden, welche Erfordernisse und Lösungsansätze, Ideen und Konzepte für die Entwicklung einer zukünftigen „Umwelt 4.0“ des 21. Jahrhunderts notwendig sind.  


Fachsitzung 11:
Sonstiges

Leitung: Jens Ibendorf, Christian Albert 


Diese offene Fachsitzung ermöglicht die Einreichung landschaftsökologischen Beiträge aller Art zum Oberthema „Landschaftswandel“. Präsentiert werden können landschaftsökologische Konzepte, Methoden und Ergebnisse, die nicht in die anderen Fachsitzungen hineinpassen. Möglich sind z.B. Beiträge, die das Thema eher theoretisch oder konzeptionell betrachten sowie neue Erkenntnisse und Erfahrungen aus laufenden Praxis- und Forschungsprojekten.  


Wir bitten um die Einsendung von Kurzfassungen für Präsentationen und Poster (max. 1.000 Zeichen) bis 31.05.2018. Die Vorlage für die Kurzfassungen kann hier heruntergeladen werden.